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Nordrhein-Westfalen ist ein tolles Land.

Hier leben über 17 Millionen Bürger sehr gerne. Sie werden nur zurzeit schlecht regiert. Uns könnte es noch besser gehen. Aus diesem Grund möchte ich Verantwortung für unsere Heimat übernehmen.

Daher „ackere ich für die Region“, damit wir wieder in der Champions League spielen.

Warum haben wir die höchste Kriminalitätsrate, die meisten Wohnungseinbrüche und zur gleichen Zeit die niedrigste Aufklärungsquote aller Flächenländer in Deutschland? Wir müssen insbesondere nach den Vorkommnissen in Köln an den Silvesterabenden der letzten zwei Jahre und dem in NRW geplanten Anschlag in Berlin dafür sorgen, dass wir hier wieder sicherer leben. Dafür müssen unsere Polizisten aber eine gute Ausstattung haben und ihre Arbeit muss wieder geschätzt werden.

Die Landstraßen in unserer Region sind unsere „Autobahnen“. Diese müssen in einem vernünftigen Zustand sein. Das trifft aber nicht auf alle Straßen zu. Auch die unzähligen Kilometer Staus im Gegensatz zu den anderen Bundesländern auf unseren Autobahnen ist ein unrühmlicher Rekord, welchen es nicht immer und immer wieder zu brechen gilt.

Als Informatiker und Mitglied im Aufsichtsrat der Telekommunikationsgesellschaft Südwestfalen (TKG) ist mir das Thema Breitbandversorgung sehr wichtig. Es ist mittlerweile ein wichtiger Standortfaktor für jede Familie und besonders für die Unternehmen in unserer Region. Dies muss zukunftsfest sein! Wir müssen heute schon die Weichen für morgen stellen.

Wir leben hier im Sauerland und in Südwestfalen in der schönsten Region in Nordrhein-Westfalen. Auch in Zukunft soll es hier lebenswert sein. Interessante Arbeitsplätze direkt vor der Haustür, gepaart mit der Erholung in der Natur ist eine kaum zu erreichende Kombination. Der ländliche Raum darf aus diesem Grund nicht weiter abgehängt werden. Hierfür gibt es viele Beispiele: Gesundheitsversorgung, Fachkräftemangel, Wegzug von jungen Menschen und der demographische Wandel, um nur einige zu nennen. Das Erleben von Gemeinschaft und der Zusammenhalt in unseren Dörfern, die sehr stark durch das ehrenamtliche Engagement – den sozialen Kitt – geprägt sind, darf nicht aufs Spiel gesetzt werden. Kurz: Der ländliche Raum muss attraktiv bleiben und darf daher nicht benachteiligt werden.

Wir sind die Wirtschaftsregion Nummer 1 in NRW. Hier wird in den Handwerksbetrieben und in den Familienunternehmen für den Weltmarkt produziert. Hier wird das Geld verdient und trotz der hohen Steuereinnahmen für das Land wächst von Jahr zu Jahr der Schuldenberg in NRW. Das muss zum Wohle unserer Kinder ein Ende haben. Wenn der Wirtschaftsmotor in Südwestfalen nicht so gut laufen würde, hätte Nordrhein-Westfalen ein negatives Wirtschaftswachstum. Wir müssen der Benachteiligung gegenüber dem großstädtischen Bereich ein Ende bereiten. Bei der Wirtschaft und auch bei den finanziellen Zuwendungen für die Kommunen. Diese müssen ausreichend finanziert werden. Es kann nicht sein, dass Städte wie Neuenrade und Plettenberg Abgaben zum sogenannten Kommunalsoli zahlen müssen. Wir haben schon heute im Schnitt die höchsten kommunalen Steuersätze. Strukturelle Probleme müssen anders gelöst werden. Unsere Stimme für den Mittelstand und die Städte und Gemeinden muss in Düsseldorf lauter werden.

Während in unserer Region Schulen schließen und zusammengelegt werden, wird mit Landesmitteln eine ideologische Schulpolitik vorbei an den Leuten finanziert. Wohnortnahe Kindergärten und Grundschulen müssen erhalten bleiben. In Nordrhein-Westfalen haben wir im Vergleich die größten Schulklassen und die höchste Anzahl an unbesetzten Lehrerstellen an den Grundschulen. Durch den Unterrichtsausfall fehlen unseren Kindern viele Stunden Bildung. Die Inklusion ist wichtig, nur an der richtigen Umsetzung mangelt es. Hier muss gegengesteuert werden und es muss mehr Geld in die Schulen fließen.

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