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„Im engen Austausch miteinander bleiben“ – Jahresgespräch bei Bürgermeister Schulte

„Im engen Austausch miteinander bleiben“ – Jahresgespräch bei Bürgermeister Schulte

Der regelmäßige Austausch sei enorm wichtig, waren sich Ulrich Schulte und Marco Voge im Plettenberger Rathaus einig. Der heimische Landtagsabgeordnete war erneut zum Gespräch beim Bürgermeister. „Natürlich stehen wir im regelmäßigen Kontakt zu konkreten Themen und sehen uns häufig“, so Voge, der jährliche Besuch bei den Bürgermeistern der fünf Wahlkreis-Städte liege ihm aber trotzdem am Herzen. „Im ausführlichen und gezielten Gespräch kann man viele Aspekte noch konkreter beleuchten“, erklärt er. Ulrich Schulte pflichtet ihm bei und hebt positiv hervor: „Die Fachbereichsleiter können so ebenfalls teilnehmen, was die Möglichkeit bietet, auch Detailfragen aus den jeweiligen Ressorts zu besprechen.“ Von einem engen Draht würden beide Seiten profitieren, so der Tenor.

Im Mittelpunkt des Treffens standen dieses Mal besonders städteplanerische Themen. So erkundigte sich Marco Voge nach dem aktuellen Stand in Bezug auf die Nachnutzung des DURA-Geländes. Bürgermeister Schulte und Fachbereichsleiter Hartmut Engelkemeier berichteten, dass der entsprechende Antrag an Regio.NRW an diesem Tag noch pünktlich rausgegangen sei. Die Verwaltung habe Konzept und Antrag rechtzeitig fertiggestellt. Der Landtagsabgeordnete hatte im Juli zwischen der Stadt und dem Wirtschaftsministerium vermittelt. „Das Gespräch mit dem Staatssekretär und dem Ministerium in Düsseldorf hat uns auf den richtigen Weg gebracht“, stellt Schulte fest. Im Nachgang seien Beratung und Hilfestellung durch verschiedene Stellen von großem Nutzen gewesen. Voge betonte, dass ihm eine seriöse Begleitung wichtig gewesen sei: „Große Versprechungen helfen in so einer Situation nicht weiter. Man muss gemeinsam schauen, wie man in so einem Moment die beste Lösung für alle Beteiligten findet.“ Dabei sei eine sinnvolle Nachnutzung der zentralen Flächen wichtig. „Die Stadt hat gutes Konzept ausgearbeitet. Jetzt müssen wir weiter das Ziel verfolgen, dass Gewerbeflächen und damit Arbeitsplätze in Plettenberg erhalten bleiben. Wenn ich dabei noch mal vermitteln kann, stehe ich gerne zur Verfügung“, bot Voge seine weitere Hilfe an.

Um die Themen Gewerbegebiete und heimische Wirtschaft ging es ebenfalls an zwei weiteren Punkten des Gesprächs. So zeigte sich der Landtagsabgeordnete durch Besuche bei anliegenden Unternehmen gut informiert über die Planungen zur Elsetalentlastungsstraße. Die Vertreter der Stadt legten hier ebenfalls den Planungsstand dar und nannten als möglichen Zeitrahmen eine Fertigstellung der Planungen noch in diesem Jahr. Im nächsten Jahr soll dann dem Rat eine entsprechende Vorlage präsentiert werden.

Außerdem plane man aktuell ein interkommunales Gewerbegebiet mit der Stadt Herscheid zwischen dem Köbbinghauser Hammer und Hüinghausen. Hier laufen derzeit die fachlichen Abstimmungen mit der Bezirksregierung. Sollte im weiteren Planungsverlauf Vermittlungsbedarf auftreten, so würde er an dieser Stelle ebenfalls versuchen, Bewegung in die Sache zu bringen, bot Voge seine Hilfe an.

Neben den planerischen Punkten wurden mit Stadtkämmerer Jens Groll und Fachbereichsleiter Hans-Peter Kapitain auch Dinge wie Gemeindefinanzierung und Rahmenbedingungen des Landes in Bezug auf Offene Ganztagsschulen diskutiert.

Bei längerfristigen Entwicklungen sei besonders die kontinuierliche Zusammenarbeit wichtig. „Natürlich kann man nicht immer auf Anhieb eine konkrete Lösung anbieten, aber mir ist es wichtig vor Ort ein Gespür dafür zu bekommen, wo wir auf Landesebene ansetzen müssen“, erklärt Voge das Treffen und bedankte sich beim Bürgermeister und den Fachbereichsleiter für ihre Zeit. Wo in den Städten konkret der Schuh drücke und was perspektivisch die großen Themen für Kommunen und Menschen in unserer Region sind, gelte es gemeinsam herauszufinden. Dabei komme es nicht auf parteipolitische Färbung an, so der Abgeordnete: „Am Ende sitzen wir alle im gleichen Boot.“

Die Anregung werde er gerne weitergeben, signalisierte Voge. Man wolle auch zukünftig im engen Austausch bleiben, waren sich Kommunal- und Landespolitiker einig.

Breitensport und Ehrenamt liegen der Landesregierung am Herzen – „Sportplatz Kommune“ fördert kommunale Sportangebote für Kinder und Jugendliche

Breitensport und Ehrenamt liegen der Landesregierung am Herzen – „Sportplatz Kommune“ fördert kommunale Sportangebote für Kinder und Jugendliche

Um die kommunale Sportentwicklung in Nordrhein-Westfalen weiter zu fördern haben der Landessportbund NRW sowie die Staatskanzlei das Förderprojekt „Sportplatz Kommune – Kinder- und Jugendsport in NRW“ vorgestellt. Das Projekt startet 2019 und löst das 2018 auslaufende Pilotprojekt „KommSport“ ab. Bis zu 150 Städte und Gemeinden können in der vierjährigen Projektphase von 2019 bis 2022 teilnehmen.

„Das Förderprojekt „Sportplatz Kommune“ bietet den Städten eine gute Chance ihre Sportangebote für Kinder und Jugendliche weiter zu optimieren. Da Sportentwicklungsprozesse nicht mehr alleine auf Landesebene initiiert und durchgeführt werden können, kommt es immer mehr auf die Verantwortung und Gestaltungsmöglichkeiten der kommunalen Ebene an. „Sportplatz Kommune“ verfolgt daher einen offenen Ansatz, der von den kommunalen Akteuren aktiv mitgestaltet wird. „Die Förderung des Breitensports und Ehrenamts sind der Landesregierung wichtige Ziele. Neben dem Engagement für den Spitzensport in NRW sollen gezielt auch die Vereine in den Städten profitieren“, so der heimische Landtagsabgeordnete.

Kern des Projektes ist eine integrierte Kinder- und Jugendsportentwicklung in Kita, Schule und Sportverein als gemeinsame Aufgabe von Kommunen und gemeinnützigen Sportvereinen. Durch die Bildung von kommunalen Netzwerken werden die relevanten Akteure im Kinder-und Jugendsport dazu angeregt gemeinsam auf die örtlichen Gegebenheiten und Erfordernisse für den Kinder- und Jugendsport einzugehen, neue Ideen weiterzuentwickeln und diese dann auch umzusetzen. Durch das Zusammenwirken der kommunalen Partner entsteht so ein passgenaues Angebote für die Kinder und Jugendlichen vor Ort. Die Ausschreibung soll bis Mitte Oktober erfolgen, die Auswahl der Standorte ist bis zum Jahresende geplant. Wir möchten die Städte und Gemeinden frühzeitig informieren, damit sie sich bereits im Vorfeld passende Konzepte überlegen können und der Sport vor Ort vom Fördertopf profitieren kann“, so der Abgeordnete Marco Voge.

Hintergrund:
Das Projekt „Sportplatz Kommune“ gliedert sich in zwei Beteiligungsphasen. Die ausgewählten Standorte erhalten in der zweijährigen „aktiven Phase“ eine finanzielle Maßnahmenförderung, um die entwickelten Ideen umzusetzen. Danach können diese Städte und Gemeinden bis zum Ende der Gesamtlaufzeit als „Projekt-Standorte“ weiter an Austauschtreffen oder Workshops teilnehmen. Bei Interesse können sich mögliche Teilnehmer per Mail vorab beim Landessportbund NRW informieren (sportplatz-kommune@lsb.nrw).

Klinik jetzt gemeinsam den Rücken stärken – Besuch in der Paracelsus-Klinik

Klinik jetzt gemeinsam den Rücken stärken – Besuch in der Paracelsus-Klinik

Der heimische Landtagsabgeordnete Marco Voge besuchte zuletzt gemeinsam mit dem Fraktionsvorsitzenden der CDU Hemer, Martin Gropengießer, und dem Beigeordneten der Stadt Hemer, Christian Schweitzer, die Paracelsus-Klinik in Hemer. Die Begegnung fand im Rahmen der diesjährigen Sommertour des Abgeordneten statt. Zuvor hatte Voge im Stadtgebiet bereits die Hans-Prinzhorn-Klinik in Frönsberg besucht. Ziel war es unter anderem, nach der Übernahme der Paracelsus-Kliniken durch die Porterhouse Group die neue Klinikleitung kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Der Vorsitzende der Geschäftsführung, Prof. Dr. Michael Philippi, begrüßte gemeinsam mit Verwaltungsdirektorin Barbara Bieding die Gäste und stellte die aktuelle Situation sowie kurz- und mittelfristige strategische Schwerpunkte des Hauses vor. Der Ärztliche Direktor und Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie, Dr. med. Joachim Dehnst, und Pflegediensteiterin Sabine Ermer vermittelten mit ihrer Expertise wichtige Eindrücke aus dem medizinischen Alltag und trugen somit dazu bei, dass die Politiker neben der betriebswirtschaftlichen Komponente auch ein Gefühl für die Herausforderungen des Klinikalltags entwickeln konnten.

Prof. Dr. Philippi stellte zu Beginn direkt heraus: „Das Thema Gesundheit beschäftigt jeden von uns ein Leben lang. Deshalb ist es für die Menschen in jedem Alter so ein wichtiges Thema.“ Er bekräftigte, dass die Paracelsus-Kliniken mit der Porterhouse Group jetzt einen Partner im Rücken habe, mit dem eine langfristige Entwicklung möglich sei und auch angestrebt würde. Philippi: „Eine Klinik, wie das hiesige Krankenhaus, lebt in erster Linie von dem Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger der Stadt Hemer. Unsere Aufgabe ist es nun, dieses Vertrauen durch geeignete Konzepte, Ideen und Kooperationen zu fördern. Das betrifft das Versorgungsangebot, die Qualität und die menschliche Zuwendung.“

Immer wieder kamen in der Gesprächsrunde die Begriffe „Lokal“ und „Reputation“ auf. Der CDU-Fraktionsvorsitzende Gropengießer sieht in der Klinik einen enorm wichtigen Standortfaktor für die Stadt: „Wir wollen Hemer als Gesundheitsstadt etablieren. Dazu gehört es in erster Linie, den Standort zu sichern und ihn zukunftsfähig aufzustellen. Als Kommunalpolitik werden wir unseren Teil dazu beitragen und unterstützen, wo es geht. Die Insolvenz und die ungewisse Zeit im Anschluss haben natürlich eine gewisse Verunsicherung bei den Hemeranern verursacht. Wir merken aber bereits, dass das Vertrauen langsam wieder aufgebaut wird und daran gilt es jetzt natürlich gemeinsam weiter zu arbeiten.“

Schweitzer sieht neben dem Aspekt der Gesundheitsversorgung auch die große wirtschaftliche Bedeutung der Paracelsus-Klinik. „In Summe sind die Hemeraner Kliniken der größte Arbeitgeber der Stadt. Dies wird leider oft vergessen. So hängen viele Arbeitsplätze direkt und indirekt an der Klinik. Daher müssen wir auch nach der vorerst überwundenen Krise miteinander im Kontakt bleiben und uns fragen: „Wie können wir als Stadt langfristig helfen und unterstützen“, so Schweitzer. Dabei gehe es unter anderem darum, Hemer attraktiver für Fachkräfte, also auch für Ärzte und medizinisches Personal zu machen. Im Ergebnis müsse die städtebauliche Entwicklung und die Gesundheitsversorgung der Stadt stets gemeinsam betrachtet werden.

Die Gespräche habe man bereits aufgenommen, betont Bieding: „Wir freuen uns auf den Dialog mit Politik, Wirtschaft und besonders natürlich der Bevölkerung.“ Auch ein erstes Brainstorming mit dem Bürgermeister habe bereits stattgefunden, um das Netzwerk vor Ort zu nutzen und gemeinsam Ideen zu entwickeln. In Hemer bestehe ein lebhafter Ärzteverein, der einen guten Austausch untereinander gewährleiste, ergänzt der Ärztliche Leiter Dr. Dehnst und fügt hinzu: „In der neuen Trägerschaft sehe ich auch Potentiale und Möglichkeiten, die vorher vielleicht nicht möglich gewesen wären.“ Diese Chancen wolle man nutzen. Allgemein könne man niedergelassene Ärzte und Krankenhaus nicht strikt voneinander trennen. Beide seien nur in starker Abhängigkeit voneinander zu betrachten und aufeinander angewiesen. „Die Paracelsus-Klinik ist ein Krankenhaus für die Bevölkerung und für diese schlussendlich auch da“, pflichtet Gropengießer bei. Als altes Amts-Krankenhaus sei es in Hemer besonders historisch verwurzelt. Dr. Dehnst erklärt, dass seiner Meinung nach besonders in kleinen Häusern und im ländlichen Raum der lokale Bezug wichtig sei: „Vor Ort setzen sich die Kümmerer durch. Gleichwohl bietet die Paracelsus-Klinik Hemer ein breites und auch spezialisiertes Leistungsangebot.“

„Das regionale Gesundheitssystem ist einer der wichtigsten Standortfaktoren. Dass die Paracelsus-Klinik in Hemer nach der Übernahme noch lange erfolgreich besteht, hoffe ich. Natürlich steht in erster Linie das Haus selbst in der Verantwortung, aber auch Politik und Bevölkerung können ihren Teil dazu beitragen, dem eigenen Krankenhaus den Rücken zu stärken“, stellt Marco Voge fest. Im Rahmen seiner Sommertour habe er viele wichtige Einblicke erhalten. „Die Menschen stimmen ganz einfach mit Füßen ab. Wenn man sich gut aufgehoben fühlt, sowohl fachlich wie besonders auch menschlich, spricht sich das rum. Empathie und eine gewisse Zugänglichkeit der Ärzte ist in der heutigen Zeit ebenso wichtig wie eine qualifizierte Diagnose und die richtige Therapie“, fasst der Landtagsabgeordnete seine Eindrücke zusammen. Eine gute Versorgung auch in der Fläche zu gewährleisten sei der Landesregierung wichtig, sagt Voge. Für die Krankenhäuser in NRW stelle sie jährlich mehr als 500 Mio. Euro (2017: 530 Mio. Euro) zur Verfügung. Im Nachtragshaushalt 2017 waren es darüber hinaus sogar zusätzliche Mittel in Höhe von 150 Mio. Euro. Die aufgenommenen Anregungen nehme er mit nach Düsseldorf.

Heimatförderung der Landesregierung geht an den Start

Heimatförderung der Landesregierung geht an den Start

Das Förderprogramm der Landesregierung ,Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen. Wir fördern, was Menschen verbindet´ geht heute an den Start: Mit den fünf Elementen Heimat-Scheck, Heimat-Preis, Heimat-Werkstatt, Heimat-Fonds und Heimat-Zeugnis fördert die Landesregierung mit rund 150 Millionen Euro bis 2022 die Gestaltung der Heimat vor Ort, in Städten und Gemeinden und in den Regionen. Diese Förderung kann allen Städten zugutekommen. Ziel des Programms ist es, Menschen für lokale und regionale Besonderheiten zu begeistern und die positiv gelebte Vielfalt bei uns in Nordrhein-Westfalen deutlich sichtbar zu machen

„Es ist ein starkes Zeichen der Wertschätzung des Landes für Menschen, die sich für unsere Heimat engagieren und dafür ihre Zeit investieren. Wir sind jetzt aufgerufen, uns am Heimatförderungsprogramm zu beteiligen. Je früher wir aktiv werden, desto schneller können wir davon profitieren“, so Landtagsabgeordnete Marco Voge

Hintergrund: Die fünf Elemente der Heimatförderung
Die Formulare für eine Antragsstellung und weitere Informationen sind auf der Internetseite des Heimat-Ministeriums abrufbar: www.mhkbg.nrw/heimat/Heimatfoerderprogramm

Heimat-Scheck
Zur unbürokratischen Förderung von Projekten lokaler Vereine und Initiativen, die sich mit Heimat beschäftigen, werden jährlich 1.000 Heimat-Schecks à 2.000 Euro bereitgestellt. Der „Heimat-Scheck“ kann der Möglichmacher für gute Ideen und kleine Projekte sein, die nicht viel Geld kosten, aber einen großen Mehrwert in der Sache versprechen.

Heimat-Preis
Für innovative Heimatprojekte kann jede Stadt einen vom Land finanzierten Preis ausloben, der die konkrete Arbeit belohnen und zugleich vorbildliche Praxisbeispiele liefern soll. Die Auszeichnungen sind eine Wertschätzung der (überwiegend) ehrenamtlich Engagierten. Kommunen sollen den Preis vergeben, die Sieger stellen sich anschließend dem Wettbewerb auf Landesebene.

Jede Stadt kann vom Land ein Preisgeld von 5.000 Euro erhalten, sofern sie sich per Ratsbeschluss zur Teilnahme entscheidet.

Heimat-Werkstatt
Ideen zum Thema Heimat sollen in „Werkstätten“ entwickelt und verwirklicht werden. Jede Region – ob Stadtviertel oder Gemeinde im ländlichen Raum – hat prägende Besonderheiten, mit denen sich Menschen identifizieren. Vertreter von Initiativen und Organisationen, aber auch Bürgerinnen und Bürger direkt sollen sich in einen offenen, identitätsstiftenden Prozess einbringen. Zum Beispiel kann in einer offenen Kreativwerkstatt unter Beteiligung aller Akteurinnen und Akteure ein ortstypisches Kunstwerk verwirklicht werden. Der Diskurs in der Heimat-Werkstatt soll Gemeinsamkeiten herausarbeiten und das lokale Gemeinschaftsgefühl stärken. Zugleich wird mit der Gestaltung der öffentliche Raum aufgewertet. Der aufwändige Prozess wird je Projekt mit mindestens 40.000 Euro gefördert. Empfänger kann die Stadt, aber auch Private, Vereine und gemeinnützige Organisationen sein.

Heimat-Fonds
Initiativen, die ein Heimat-Projekt verwirklichen wollen, sollen durch den Heimat-Fonds unterstützt werden: Für jeden eingeworbenen Euro soll es je einen Euro vom Land dazugeben (bis maximal 40.000 Euro), so dass sich Gutes verdoppelt. Förderfähig sind Projekte von mindestens 5.000 Euro und maximal 80.000 Euro. Die Verwaltung des „Heimat-Fonds“ erfolgt vor Ort über die Gemeinden und Gemeindeverbände. Der Mindestanteil der Kommune beträgt 10 Prozent. Bei Projekten mit mehreren beteiligten Kommunen können im Einzelfall auch Projekte mit einem Volumen über 80.000 Euro gefördert werden.

Heimat-Zeugnis
Im Fokus steht die Schaffung und Bewahrung von Bauwerken, Gebäuden oder Orten in der freien Natur, die in herausragender Weise die lokale und regionale Geschichte prägen. Projekte mit einem Volumen ab 100.000 Euro können mit maximal 90 Prozent (Private) bzw. 80 Prozent (Kommunen) unterstützt werden. Antragsberechtigt sind Gemeinden und Gemeindeverbände sowie private und gemeinnützige Organisationen.

Besuch im Krankenhaus Plettenberg – „Krankenhaus vor Ort immens wichtiger Standortfaktor“

Besuch im Krankenhaus Plettenberg – „Krankenhaus vor Ort immens wichtiger Standortfaktor“

Der heimische Landtagsabgeordnete Marco Voge besuchte in dieser Woche gemeinsam mit Vertretern der CDU Plettenberg das Krankenhaus in Plettenberg. Die Begegnung fand im Rahmen der diesjährigen Sommertour des Abgeordneten statt, der in den kommende Wochen in jeder der fünf Wahlkreisstädte Termine zum Thema Gesundheit organisiert hat. Besonderer Schwerpunkt liege dabei darauf, die medizinische Versorgung im ländlichen Raum zu betrachten und dieses facettenreiche Feld aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten. Voge beschreibt die Gedanken hinter der Tour wie folgt: „Gesundheitsversorgung vor Ort meint nicht nur den Arzt oder das Krankenhaus, sondern ist ein komplexes System aus vielen kleinen Rädern, die gut geölt ineinander greifen müssen. Bei der Gesundheitstour möchte ich die Ferienzeit nutzen, um die vielen verschiedenen Aspekte und vor allem die dahinter stehenden Menschen in unseren Städten besser kennenlernen. Es geht darum zuzuhören, Fragen zu stellen und zu diskutieren, wie wir eine gute Versorgung in ländlichen Regionen erhalten und stärken.“

Das „radprax Krankenhaus Plettenberg“, wie es seit der Übernahme durch die radprax-Gruppe vor nun fast einem Jahr heißt, verfügt über 145 Betten und wurde noch im letzten Monat von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung von fast 2.000 ausgewerteten unter die besten 400 Krankenhäuser in Deutschland gewählt. Sonst schafften es in der näheren Umgebung nur die Sauerlandklinik Hachen (Platz 25), das St. Josefs-Hospital in Hagen (Platz 238), das Marien-Hospital in Siegen (187) und das St. Barbara Klinikum in Hamm-Heesen (180) in die Top 400.

Gemeinsam mit dem Vorsitzender der CDU Plettenberg, Adrian Viteritti, der gleichzeitig auch Vorsitzender des Gesundheitsausschusses der Stadt ist, und seinem Stellvertreter Patrick Hansmann ließ sich Voge nach einer ausgiebigen Gesprächsrunde durch das Gebäude, die Katakomben und eine Station führen und nutzte die Gelegenheit, hinter die Kulissen zu blicken. In einem Patientenzimmer nutzte man zusätzlich die Gelegenheit, ins Gespräch zu kommen. Dabei stellte der Abgeordnete fest: „Es ist ein wichtiges Zeichen, dass die radprax-Gruppe hier investiert und sich für den Standort entschieden hat. Das Krankenhaus ist enorm wichtig für Plettenberg und durch seine Lage darüber hinaus auch für die ganze Region. Die wohnortnahe Versorgung im ländlichen Raum müssen wir beibehalten. Ein Krankenhaus vor Ort ist nicht nur im Notfall wichtig, sondern auch hilfreich für die Angehörigen und bestimmt auch häufig gut für eine schnelle Genesung. Nämlich dann, wenn man sich ganz in der Nähe vom eigenen Zuhause gut aufgehoben fühlt.“

Der heimische Landtagsabgeordnete dankte den beiden Geschäftsführern Barbara Teichmann und Andreas Martin, dass sie sich die Zeit genommen haben, über aktuelle Probleme und Chancen am Standort Plettenberg zu informieren. Auch Pflegedienstleiter Heiko Heseler, Leitung Ambulanz Regina Loffredo und der Ärztliche Leiter, Dr. med. Andrzej Ploch, begleiteten den Besuch, um den Gästen intensive Einblicke in den medizinischen Arbeitsalltag geben zu können.

Die Führungsriege wusste von aktuellen Herausforderungen zu berichten. So seien in der Arbeitnehmerschaft ein Generationenwechsel und damit einhergehende veränderte Erwartungen an die Arbeitsumstände zu vernehmen. Die Herausforderung für die Krankenhäuser ist, die Berufe attraktiv zu gestalten und aktiv um gutes Personal zu werben. Beklagt wurden Anerkennungsprobleme bei medizinischem und pflegerischem Personal aus dem Ausland. Bürokratische Hürden führten häufig dazu, dass man Fachkräfte nicht für den Standort gewinnen könne. Um junge und gut ausgebildete Ärzte und medizinisch-technische Assistenten (MTA), ebenso wie Pflegekräfte und Verwaltungspersonal, von der Arbeit in Plettenberg überzeugen zu können, müsse man kommunizieren, was Krankenhaus, Stadt und Region an beruflichen Perspektiven und Standortfaktoren zu bieten hat. Dabei seien alle Parteien gefragt. Plettenberg hat erkannt, dass man Qualität anbieten muss, damit man sich behaupten kann. Mit guter Arbeit und gutem Service will man Patienten und Bewerber vom Haus überzeugen.

Politik müsse die Rahmenbedingungen setzen und vor allem kommunizieren, meint Marco Voge: „Wir alle sind uns einig. Plettenberg und das Sauerland sind schön! Wenn wir das transportiert bekommen und wir gute Arbeit leisten, kommen auch zukünftig Fachkräfte in die Region. Dazu gehört aber auch ein intaktes Gesundheitssystem, gute Kindergärten und Schulen um weitere Argumente für unsere Region zu schaffen.“

Sommertour: Marco Voge informiert sich über Arbeit der Hans-Prinzhorn-Klinik

Sommertour: Marco Voge informiert sich über Arbeit der Hans-Prinzhorn-Klinik

Der heimische Landtagsabgeordnete Marco Voge besuchte in dieser Woche die Hans-Prinzhorn-Klinik in Hemer. Die Begegnung fand im Rahmen der diesjährigen Sommertour des Abgeordneten statt, der in den kommende Wochen in jeder der fünf Wahlkreisstädte Termine zum Thema Gesundheit organisiert hat. Besonderer Schwerpunkt liege dabei darauf, die medizinische Versorgung im ländlichen Raum zu betrachten und dieses facettenreiche Feld aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten. Voge beschreibt die Gedanken hinter der Tour wie folgt: „Gesundheitsversorgung vor Ort meint nicht nur den Arzt oder das Krankenhaus, sondern ist ein komplexes System aus vielen kleinen Rädern, die gut geölt ineinander greifen müssen. Bei der Gesundheitstour möchte ich die Ferienzeit nutzen, um die vielen verschiedenen Aspekte und vor allem die dahinter stehenden Menschen in unseren Städten besser kennenzulernen. Es geht darum, zuzuhören, Fragen zu stellen und zu diskutieren, wie wir eine gute Versorgung in ländlichen Regionen erhalten und stärken.“

Nach dem Besuch einer Apotheke in Lendringsen und des Krankenhaus in Plettenberg, stand als dritter Termin nun die Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, als Einrichtung des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) im Ortsteil Frönsberg auf dem Programm. Besonderes Anliegen der Klinik ist es, den Betroffenen qualifizierte therapeutische Leistungen auf höchstem Niveau zu bieten und die Menschen stets nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft zu behandeln. Behandelt werden psychische Probleme wie Depressionen, eine beginnende oder fortgeschrittene Demenz, Abhängigkeitserkrankungen und weitere Krankheiten.

Der heimische Landtagsabgeordnete dankte dem kaufmännischen Direktor, Prof. Dr. Jens Bothe, und seinem Stellvertreter Werner Schulte, dass sie sich die Zeit genommen haben, um über die Einrichtung und der Versorgung von psychischen Krankheiten zu informieren. Auch die Oberärztin Dr. Naciye Geyhan und die Stationsleitung Frau Knackert stellten die Arbeit ihrer Station vor, um den Gästen intensive Einblicke in den Arbeitsalltag geben zu können.

Marco Voge ließ sich über das Gelände und durch das Gebäude führen, um die Gelegenheit zu nutzten, hinter die Kulissen zu blicken. Prof. Dr. Bothe betonte: „Die LWL-Klinik Hemer ist ein offenes Haus. Bei uns erhalten alle Patientinnen und Patienten unabhängig von Religion, sozialer Stellung, Geschlecht und Nationalität die bestmögliche Behandlung. Ein multiprofessionelles Team aus Ärzten, Fachärzten für Psychiatrie und Psychotherapie, Neurologen, Psychiatern und unterschiedlichsten Therapeuten arbeitet eng zusammen.“ Alle Stationen des Hauses liegen in einem parkähnlichen Gelände, umgeben von Wald und Wiesen, damit die Patienten in der besonderen Lage, durch Naturverbundenheit, Ruhe und Gelassenheit unterstützt werden.

Der Landtagsabgeordnete zeigte sich interessiert an den Erklärungen zu den verschiedenen Therapiemöglichkeiten: „Wir können in unserer Region echte Spitzen-Einrichtungen in verschiedenen Bereichen vorweisen! Dass der Bereich der Versorgung psychischer Krankheiten so gut aufgestellt ist, freut mich. Die wohnortnahe Versorgung im ländlichen Raum ist auch in diesem Zusammenhang sehr wichtig. Hilfe vor Ort für betroffene Patienten kann den Therapiebemühungen bestimmt zuträglich sein. Nämlich dann, wenn man sich ganz in der Nähe vom eigenen Zuhause gut aufgehoben fühlt.“

Start Gesundheitstour: Besuch bei Apotheke Köster in Lendringsen

Start Gesundheitstour: Besuch bei Apotheke Köster in Lendringsen

Am Montag besuchte der heimische Landtagsabgeordnete Marco Voge die Apotheke Köster in Lendringsen. Die Begegnung stellte den Auftakt der diesjährigen Sommertour des Abgeordneten dar, der in den kommende Wochen in jeder der fünf Wahlkreisstädte Termine zum Thema Gesundheit organisiert hat. Besonderer Schwerpunkt liege dabei darauf, die medizinische Versorgung im ländlichen Raum zu betrachten und dieses facettenreiche Feld aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten. Voge beschreibt die Gedanken hinter der Tour wie folgt: „Gesundheitsversorgung vor Ort meint nicht nur den Arzt oder das Krankenhaus, sondern ist ein komplexes System aus vielen kleinen Rädern, die gut geölt ineinander greifen müssen. Bei der Gesundheitstour möchte ich die Ferienzeit nutzen, um die vielen verschiedenen Aspekte und vor allem die dahinter stehenden Menschen in unseren Städten besser kennenlernen. Es geht darum zuzuhören, Fragen zu stellen und zu diskutieren, wie wir eine gute Versorgung in ländlichen Regionen erhalten und stärken.“

Freundlich empfangen von Dagmar, Heiner und Andreas Köster sowie ihrem Mitarbeiter Mike Stern, der zurzeit an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster in Pharmazie promoviert, nutzen Voge und sein Referent Sebastian Moos die geballte fachliche Expertise der Apotheker, um Einblicke in den Beruf, aktuelle Probleme und Perspektiven zu erhalten. Mit drei Filialen in Menden, Iserlohn und Lendringsen, sowie jahrzehntelanger Erfahrung waren die Apotheker die richtigen Ansprechpartner, um verschiedene derzeitige Themen zu diskutieren. Andreas Köster stellte fest, dass der Fachkräftemangel auch für seinen Berufsstand ein Problem sei: „Sowohl Apotheker, als auch Pharmazeutisch-technische Assistenten (PTA), sind schwer zu finden. Wir haben immer weniger Bewerbungen und nehmen in anderen Regionen schon erste Apothekenschließungen aufgrund von fehlendem Personal wahr.“ Der Standort im ländlichen Raum und die Arbeitszeiten machten die Suche teilweise zusätzlich schwer. Auch das Bild des Berufs sei in der Öffentlichkeit häufig verzerrt. „Der Arzt stellt die Diagnose, aber Apotheker sind die Fachleute für Arzneimittel. Sie stellen her, geben ab und beraten in Kooperation mit dem Arzt zu Einnahme und Dosierung.“, führt Dagmar Köster aus. Deswegen sei die Zusammenarbeit und Kommunikation mit den Ärzten vor Ort ebenso wichtig, wie das Bewusstsein in der Bevölkerung. Mike Stern ergänzt: „Heutige Arzneimittel sind hochwirksame Präparate, die sehr bewusst und im Rahmen professioneller Beratung eingenommen werden sollten.“ Dass die persönliche fachliche Beratung vor Ort dabei unumgänglich sei, sind sich die Anwesenden einig. Auch die Integration ausländischer Fachkräfte, die Notfallversorgung und Standortfaktoren wie schnelles Internet oder zuverlässige Verkehrsanbindungen waren Thema der Gesprächsrunde.

„Der Blick hinter die Kulissen und ein enger Draht zu den Menschen, die tagtäglich erleben, was gut läuft und wo es hakt, sind enorm wichtig. Der Familie Köster bin ich sehr dankbar, dass wir sie in der Filiale in Lendringsen besuchen durften und sie uns so gut dargelegt haben, wo aktuell Probleme bestehen und was sich aber auch an Chancen und Perspektiven bietet, wenn wir diese frühzeitig erkennen und anpacken“, freut sich Voge über den guten Dialog. Die gewonnenen Erkenntnisse werde er mit nach Düsseldorf nehmen.

Draußen lernt es sich am besten – Marco Voge besucht Arche Noah in Menden

Draußen lernt es sich am besten – Marco Voge besucht Arche Noah in Menden

„Einfach immer wieder großartig, welche tollen Einrichtungen und Projekte wir in unserer Region haben“, stellt der heimische Landtagsabgeordnete Marco Voge in mitten von Obstbäumen alter Sorten fest. Er sei immer wieder überrascht und beeindruckt, was die Menschen mit viel Herzblut und Engagement auf die Beine stellten. Es sei wichtig, dann auch zu unterstützen, sowohl von politischer Seite, als auch dadurch, dass „wir gute Angebote vor Ort wahrnehmen.“ Zuvor führte der 1. Vorsitzende des Fördervereins Arche Noah, Ulrich Hering, die Gäste durch die verschiedenen Attraktionen des weitläufigen Geländes. Die Arche Noah in Menden ist eines von 23 Regionalzentren in NRW, das in diesem Jahr Fördermittel der Landesregierung erhält.

Kommen sonst zumeist Schulklassen und Kindergartengruppen in den Genuss, spielend Themen wie Natur, Wald, Wasser, Umwelt und Klima zu erkunden, nahmen dieses Mal der Landtagsabgeordnete und Mendens Bürgermeister auf der Schulbank Platz. Gespannt den lebendigen Erklärungen von Ulrich Hering und Gerda Hering folgend, machte sich die Gruppe rund um Marco Voge, Martin Wächter und Gisela Lamkowsky vom BNE-Landesnetzwerk auf, um etwas über Flusskrebse, den Nährstoffkreislauf, heimische Gewässer, Tier und Vogelarten und natürlich auch über das Projekt an sich zu erfahren. Im Jahr 2003 begannen die Umbauarbeiten rund um das alte Freibad. Seit 2006 bot die Arche Noah zunächst drei Jahre ehrenamtlich Umweltbildung an, bevor im 2009 mit der Teilnahme an der Landesgartenschau mit dem grünen Klassenzimmer die erste Förderung einherging.

Ulrich Hering zeigt sich erfreut über das Netzwerk und die Synergien, die mittlerweile über das BNE-Landesnetzwerk entstanden seien. „Das Verhältnis und die Verständigung sind super“, loben Lamkowsky und Hering den Austausch und den guten persönlichen Kontakt. So arbeitet die Arche Noah beispielsweise mit dem Naturpark Sauerland Rothaargebirge zusammen und bietet Seminare, sowie Lehrer-Fortbildung an. Auch der Kontakt zum Regionalzentrum im Hochsauerland, dem Wildwald Vosswinkel, sei gut.

Marco Voge ergänzt: „Landesmittel, die in solche Projekte fließen, sind gut angelegt. Unseren Kindern die heimische Natur näher zu bringen und sie für Klimaschutz und Umweltbewusstsein zu sensibilisieren, ist ein ganz wichtiges Thema, das wir gemeinsam voran bringen müssen. Am Tablet oder am Smartphone kann ich Natur nicht annähernd so erleben, wie hier. In der Arche Noah lernen die Kinder mit allen Sinnen; Sehen, schmecken, riechen, hören und vor allem anfassen!“ Der Bezug zur eigenen Umwelt sei heute leider nicht mehr überall üblich und selbstverständlich. Ulrich Hering pflichtet bei: „Als Kinder haben wir hier im alten Freibad noch zwischen Fröschen und Molchen gebadet.“

„Natur mit allen Sinnen zu erleben macht einfach riesig Spaß! Und das ist quasi direkt vor der Haustür möglich. Besonders unsere kleinsten kommen hier auf ihre Kosten und können spielend etwas lernen. Aber auch für Jugendliche und Erwachsene ist viel geboten. Vielen Dank für die Einblicke und das Engagement an Ulrich und Gerda Hering, sowie natürlich alle anderen Mitglieder und Helfer. Einen Besuch mit der Schulklasse, dem Kindergarten oder einfach privat, kann ich nur empfehlen!“, hält Voge fest.

Info:

• Unter http://www.arche-menden.de/ finden interessierte Schulklassen, Lehrer und auch Privatpersonen die nötigen Informationen zum Besuch.

Hintergrund:

• Es handelt sich bei der Arche Noah um eines von 23 geförderten BNE-Regionalzentren. Dabei werden Anbieter der Umweltbildung, die als außerschulische Lernorte mit Bildungseinrichtungen wie Kitas, Familienzentren und Schulen bis hin zu Einrichtungen der beruflichen Bildung und Hochschulen zusammenarbeiten und diese in ihrer Bildungsarbeit unterstützen, gefördert.

• Landesmittel in Höhe von rund 1,8 Millionen Euro werden in diesem Jahr für die dritte Phase des Förderprogramms „Bildung für nachhaltige Entwicklung in Umweltbildungseinrichtungen in Nordrhein-Westfalen“ (BNE) bereitgestellt. Damit wird der Aufbau eines Bildungsnetzwerks für Themen rund um Nachhaltige Entwicklung gefördert.

• Das Programm wurde im Jahr 2016 ins Leben gerufen, um Lernorte der Umweltbildung strukturell zu stärken und miteinander zu vernetzen, die ihre Arbeit im Sinne einer BNE durchführen. Im Fokus dieser Arbeit stehen, die Auswirkungen des eigenen Handelns auf die Welt zu verstehen und mit Blick auf Mensch und Umwelt verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen.

• Das BNE Landesnetzwerk NRW wächst weiter. Inzwischen können 25 Kreise und kreisfreie Städte auf die Unterstützung eines landesgeförderten BNE-Regionalzentrums zurückgreifen.

Landesregierung sagt Stadt Plettenberg Hilfe zu

Landesregierung sagt Stadt Plettenberg Hilfe zu

Bürgermeister Ulrich Schulte: „Wir sind heute ein gutes Stück weiter gekommen“

Bürgermeister Ulrich Schulte kam am Donnerstag auf Einladung des heimischen Landtagsabgeordneten Marco Voge in Düsseldorf mit dem Staatssekretär des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, Christoph Dammermann, zusammen. Bei dem Gespräch im Landtag ging es darum, der Stadt konkret bei den weiteren Planungen für das DURA-Gelände zu helfen.

Im Mittelpunkt der von Voge vermittelten Zusammenkunft zwischen dem Wirtschaftsministerium und der Stadt Plettenberg, die außerdem durch den zuständigen Fachbereichsleiter für Planung, Hartmut Engelkemeier, vertreten war, stand die Zukunft des DURA-Geländes. So zeigten sich Schulte und Engelkemeier erfreut darüber, dass Staatsekretär Dammermann und das Wirtschaftsministerium Unterstützung zugesagt haben. „Die Situation großer Einzelunternehmen ist häufig eng mit dem Schicksal der Städte und Menschen vor Ort verbunden. Wir haben die Situation natürlich im Blick, da sie große Auswirkungen auf die Region hat“, erklärt Dammermann. Voge unterstreicht: „Wenn der Staatssekretär sich der Sache annimmt, zeigt das den Stellenwert für Landesregierung und Ministerium.“

Die Bewerbungsfrist für den Projektaufruf Regio.NRW endet am 28. September. Es sei für die Verwaltung der Stadt Plettenberg eine Herausforderung alle nötigen Unterlagen zusammenzustellen, gab der Bürgermeister zuletzt zu verstehen. Das Gespräch heute habe der Stadt diese Sorge genommen und gezeigt, dass der Einstieg in das Förderprogramm deutlich niederschwelliger und für die Kommune bis zum Stichtag realisierbar sei. Der Projektaufruf Regio.NRW biete eine passende und einmalige Gelegenheit um den Standort nachhaltig zu entwickeln. Flächenpotentiale für die Ansiedlung von Unternehmen in Nordrhein-Westfalen zu erschließen und dies gemeinsam mit den Städten zu tun, sei Ziel des Projektaufrufs. Das Wirtschaftsministerium wolle die Kommunen befähigen und unterstützen, um zusammen Lösungen zu erarbeiten. Mit dem von der neuen Landesregierung initiierten Projektaufruf besteht diese Möglichkeit erstmals landesweit.
„Jetzt gilt es, einen Plan zu erarbeiten, der das große Betriebsgelände in Plettenberg möglichst schnell einer neuen Nutzung zuführt“, meint Voge und sichert dem Bürgermeister und der Stadt bei ihren aktuellen Planungen weiterhin Unterstützung zu. Schulte und Engelkemeier ergänzen: „Uns geht es um Perspektiven für die Fläche, die Stadt und natürlich in erster Linie die Menschen. Wir möchten das Gelände gerne nachhaltig entwickeln, damit Industrie und Wirtschaft auch in Zukunft vor Ort breit aufgestellt sind. Es geht darum die Rahmenbedingungen zu schaffen, mit denen Unternehmen vor Ort Arbeitsplätze schaffen und sichern – insbesondere für diejenige, die Bei DURA ihre Arbeitsplatz verloren haben.“ Auch die Ansiedlung neuer Unternehmen spiele dabei eine wichtige Rolle im Hinblick auf kommende Herausforderungen. Ein Anschlussplan sei auch wichtig, da die Stadt in Bezug auf große Flächen derzeit kaum Angebote machen könne.

„Für den Wirtschaftsstandort und die Region ist es wichtig, dass sich schnell wieder Unternehmen ansiedeln und die qualifizierten Mitarbeiter vor Ort Perspektiven bekommen. Attraktive Angebote für heimische und externe Unternehmen sind wichtig“, so Voge. Dem Abgeordneten und der Landesregierung ist daran gelegen, die Stadt mit seriösen Lösungsansätzen zu unterstützen. Das Handeln sei kein Selbstzweck, sondern es gehe darum, den Bedürfnissen der Menschen Rechnung zu tragen.

„Die richtigen Kontakte zu vermitteln, war seit Bekanntgabe der Werksschließung unsere Maßgabe“, so Voge weiter. Aus diesem Grund stünden auch die Landesregierung und das Wirtschaftsministerium von Beginn an im direkten Austausch mit der Stadt und dem Abgeordneten, um Unterstützungsmöglichkeiten zu prüfen und Härten abzufedern. „Wir haben unmittelbar nach Bekanntwerden der Situation am 24.04.2018 Gespräche mit dem Bürgermeister Ulrich Schulte geführt, konkret Ansprechpartner benannt und die nötigen Kontakte in das Wirtschaftsministerium vermittelt, um Perspektiven für Dura und das Gelände durchzusprechen und zu erarbeiten“, erklärt Voge. Seriöse Politik brauche Zeit, mit leeren Versprechungen und großen Ankündigungen sei niemandem geholfen. Die Landesregierung sei über die Situation vor Ort umgehend im Bild gewesen und kümmere sich in Rücksprache mit dem Wirtschaftsministerium. Jetzt gehe es darum gemeinsam weiter an einem Strang zu ziehen. Ministerium, Stadt und der Abgeordnete wollen mit Blick auf die nächsten Schritte in engem Austausch bleiben.

L697 zwischen Plettenberg und Attendorn wird saniert

L697 zwischen Plettenberg und Attendorn wird saniert

Die beiden CDU-Landtagsabgeordneten Jochen Ritter und Marco Voge trafen sich am Dienstagnachmittag auf der Grenze zwischen Plettenberg und Attendorn, um die Situation vor Ort noch einmal unter die Lupe zu nehmen. Zuvor hatte sich Jochen Ritter aus dem Kreis Olpe in Absprache mit seinem Kollegen aus dem Märkischen Kreis bei Sraßen.NRW nach dem Sachstand zur Landstraße und mögliche Sanierungsmaßnahmen erkundigt.

Die Regionalniederlassung von Straßen.NRW plant aktuell ein Projekt zur Sanierung der gesamten Strecke zwischen Plettenberg-Lettmecke (Märkischer Kreis) bis zum Ende der Ortdurchfahrt Lichtringhausen in Fahrtrichtung Attendorn (Kreis Olpe).

„Bürger und Stadt beklagen schon seit langem den schlechten Zustand den L697, besonders in Bezug auf die Ortsdurchfahrt in Lichtringhausen musste dringend etwas passieren. Die Anliegen wurden an Straßen.NRW weitergeleitet. Es freut mich sehr, dass nun Bewegung in die Sache kommt. Noch in diesem Jahr sollen Vorbereitungen für das gesamte Projekt getroffen werden, sodass 2019 mit dem Bau begonnen werden kann“, teilt Jochen Ritter mit. Die Baumaßnahme betreffen beide Städte und Kreise, aus diesem Grund habe man sich untereinander ausgetauscht und zusammengearbeitet.

Der heimische Landtagsabgeordnete Marco Voge pflichtet Ritter bei: „Eine Intakte Infrastruktur ist besonders wichtig für den Wirtschaftsstandort Südwestfalen. Und Wirtschaft macht nicht an der Grenze zum Kreis Olpe halt, sondern umspannt die ganze Region.“ Weiter berichtet der CDU-Abgeordnete, der auch Mitglied des Haushaltsausschusses ist: „Wir haben für dieses Jahr deutlich mehr Geld für die Erhaltung und den Ausbau von Landesstraßen bereitgestellt. Das wird jetzt nach und nach spürbar. Konkret werden 2018 über 38 Millionen Euro zusätzlich und bis 2021 insgesamt 257 Millionen Euro mehr investiert. Aber auch Region, Tourismus und die Menschen vor Ort profitieren. Neben der Sanierung beinhaltet das Projekt auch die erstmalige Anlage eines Radweges parallel zur Landstraße.“

Ritter und Voge sind sich einig, dass Minister Hendrik Wüst und das Verkehrsministerium die richtigen Prioritäten setzen und freuen sich, dass Sanierung und Ausbau der Straßen im ländlichen Raum wieder auf der Tagesordnung in Düsseldorf stehen. Ziel der NRW-Koalition sei es, Siedlungs- und Gewerbegebiete abseits der Bundesfernstraßen besser anzubinden und den „weiteren Substanzverzehr im Landesstraßennetz“ zu stoppen. Die Investitionen für die Erhaltung und Sanierung des bestehenden Netzes werde deutlich angehoben und auch Neu-, sowie Ausbaumaßnahmen würden in höherer Zahl realisiert.

Die Arbeiten an der Straße und am Radweg sollen parallel durchgeführt werden, um Synergieeffekte zu nutzen und die Verkehrsbehinderungen möglichst gering zu halten. Die gesamte Maßnahme wird in drei Teilabschnitte unterteilt. Der 1. Teilabschnitt erstreckt sich von bis ca. 1,3 km in Richtung Lichtringhausen. Der 2. Teilabschnitt (ca. 0,8 km) erstreckt sich vom Ende des Teilabschnitts 1 bis zum Abzweig nach Neuenhof (Kreis Olpe). Nach derzeitiger Planung soll dieser Abschnitt im Anschluss an die Fertigstellung des 1. Teilabschnitts erfolgen. Zuletzt wird als Teilabschnitt 3. die Sanierung vom Abzweig Neuenhof in Richtung Südwesten bis einschließlich der Ortsdurchfahrt Lichtringhausen durchgeführt.