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300 Millionen Euro für Sportstätten in Nordrhein-Westfalen

300 Millionen Euro für Sportstätten in Nordrhein-Westfalen

Heute gibt die Landesregierung den Startschuss für ein in dieser Form bisher nicht da gewesenes Förderprogramm. Mit einem Betrag von 300 Millionen Euro sollen Sportvereine und Sportverbände dabei unterstützt werden, ihre unter oftmals langjährigem Modernisierungsstau leidenden Sportstätten fit für die Zukunft zu machen.

Der heimische Landtagsabgeordnete Marco Voge, der im Sportausschuss des Landesparlaments auch für den Themenbereich Ehrenamt zuständig ist, hierzu: „Die Landesregierung setzt hier genau den richtigen Schwerpunkt. In den Sportvereinen leisten viele Ehrenamtliche wertvolle Arbeit und tragen damit zum Zusammenhalt und zur Gesundheit unserer Gesellschaft bei. Gerade die Finanzierung umfassender Sanierungsarbeiten und Anpassungen an den Stand heutiger Technik können durch ehrenamtliche Arbeit im benötigten Maße nicht erbracht werden. Hier ist die Landesregierung gefragt und genau hier setzt sie auch an.“

Die beschlossene Fördersumme wird den Adressaten in den Jahren 2019 bis 2022 zur Verfügung gestellt. Besonders in den Fokus rücken hierbei Maßnahmen zur Modernisierung, Instandsetzung, energetischen Sanierung und barrierefreiem Ausbau. Verwaltet wird das Programm von der NRW.Bank, die in der Abwicklung derartiger Fördermaßnahmen eine profunde Expertise aufweist. Zu verdeutlichen ist, dass es sich bei den 300 Mio. Euro um nicht zurückzuzahlende Zuschüsse handelt.

Plettenberg erhält insgesamt 788.920 € an Fördergeldern vom Land für Entwicklung von Gemeinden und Innenstadt

Plettenberg erhält insgesamt 788.920 € an Fördergeldern vom Land für Entwicklung von Gemeinden und Innenstadt

Marco Voge: „Es freut mich, dass Plettenberg sowohl von der Städtebauförderung, als auch vom Dorferneuerungsprogramm der Landesregierung profitiert!“

Die Nordrhein-Westfälische Landesregierung hat die Zahlen und Projekte zur Städtebauförderung 2018 bekanntgegeben. 256 Projekte aus ganz Nordrhein-Westfalen erhalten insgesamt 524 Millionen Euro. Das ist ein absoluter Höchststand in der Städtebauförderung.

Die Stadt Plettenberg bekommt demzufolge 671.000 € für die Projekte „Aktive Zentren“ und „Innenstadt Plettenberg“. Die Gelder stehen zur Neugestaltung des Innenstadtbereichs, zur Unterstützung privater Baumaßnahmen zur Verbesserung des Stadtbildes und für Planungsmaßnahmen zur Verfügung.

Ebenfalls wurde vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen das Dornerneuerungsprogram 2018 bekanntgegeben. Auch hier wurden Plettenberger Projekte mit aufgenommen und erhalten eine Förderung. Für die Modernisierung des Bürgerhauses zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität in Plettenberg-Pasel sind 62.860 € veranschlagt und für die Modernisierung des Bürgerhauses zur Stärkung der sozialen Infrastruktur in Plettenberg-Bremcke 55.060 €.

Dazu erklärt der heimische Landtagsabgeordnete Marco Voge: „Die Landesregierung hat damit zwei Pakete auf den Weg gebracht, die die Städte und Gemeinden ganz konkret unterstützen. Die Rekordsumme von über einer halben Milliarden Euro ist in den geförderten Projekten gut angelegt. Dass auch Plettenberg von den Förderprogrammen profitiert, freut mich. Die Dörfer und kleinen Gemeinden in Nordrhein-Westfalen zu stärken ist der Landesregierung ein wichtiges Anliegen. Ortsbildprägende Gebäude und Orte der Zusammenkunft sowie Ortsidentität zu fördern, ist ein wichtiger Faktor zur Unterstützung von Dorfgemeinschaften.“

Hintergrund Städtebauförderung:
Diese teilt sich insgesamt auf sechs Programme auf. An der Finanzierung beteiligen sich das Land Nordrhein-Westfalen mit 203,9 Millionen Euro, der Bund mit 145,2 Millionen Euro, die EU mit 39,7 Millionen Euro und die Kommunen mit 135,2 Millionen Euro. Eine Übersicht über die geförderten Initiativen finden Sie auf der Seite des Ministeriums: www.mhkbg.nrw.de.

Hintergrund Dorferneuerungsprogramm:
Das „Dorferneuerungsprogramm 2018“ beinhaltet insgesamt 5,9 Millionen Euro zum „Erhalt unserer Dörfer“, wie es das Ministerium formuliert. Die Landesregierung hat dieses am Montag vorgestellt. 94 Projekte in 62 Gemeinden werden unterstützt.

Balve erhält 145.100 € vom Land für Schulhof der Realschule

Balve erhält 145.100 € vom Land für Schulhof der Realschule

Marco Voge: „Es freut mich, dass Balve vom Dorferneuerungsprogramm der Landesregierung profitiert!“

Für die „Neugestaltung und Öffnung eines Schulhofes durch ökologische Aufwertung
sowie Schaffung von Kommunikationsflächen für die Ortsgemeinschaft in Balve“ fließen 145.100 € an Landesgeldern in die Hönnestadt.

Dazu erklärt der heimische Landtagsabgeordnete Marco Voge: „Die Landesregierung hat mit dem Dorferneuerungsprogramm ein Pakete auf den Weg gebracht, das die Städte und Gemeinden ganz konkret unterstützt. Dass auch Balve von den Förderprogrammen profitiert, freut mich. Die Dörfer und kleinen Gemeinden in Nordrhein-Westfalen zu stärken ist der Landesregierung ein wichtiges Anliegen. Dass der Schulhof derartig aufgewertet wird, ist für unsere Schullandschaft in Balve ein wichtiger Schritt.“

Hintergrund Dorferneuerungsprogramm:
Das „Dorferneuerungsprogramm 2018“ beinhaltet insgesamt 5,9 Millionen Euro zum „Erhalt unserer Dörfer“, wie es das Ministerium formuliert. Die Landesregierung hat dieses am Montag vorgestellt. 94 Projekte in 62 Gemeinden werden unterstützt.

Gemeinsam mit der CDU-Fraktion bei “Wir in Ihmert”

Gemeinsam mit der CDU-Fraktion bei “Wir in Ihmert”

Auf Einladung des Vereins „Wir für Ihmert“ besuchte die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Hemer zusammen mit dem heimischen Landtagsabgeordneten Marco Voge und Hemers Ersten Beigeordneten und Kämmerer Dr. Bernd Schulte den Ihmerter Bürgerverein. In den Räumlichkeiten des Bürgertreffs Berkenhoff inmitten des Ortskerns diskutierten Mitglieder des Bürgervereins rund um ihren Vorsitzenden Alexander Tüshaus mit der CDU-Hemer die Weiterentwicklung des Stadtteils Ihmert. Dabei zeigten sich die Christdemokraten von den Aktivitäten und dem Engagement des Vereins „Wir für Ihmert“ beeindruckt. „Der Verein, der mittlerweile schon über 250 Mitglieder zählt, kümmert sich vorbildlich um die Erhaltung und Weiterentwicklung des Ortsteils und hat dabei bereits viele positive Impulse mit der Ihmerter Bevölkerung auf die Wege gebracht“, erläutert CDU-Vorsitzender Martin Gropengießer.

In einem konstruktiven und intensiven Gespräch erörterten die Vereinsmitglieder und die Mitglieder der CDU-Fraktion sechs wesentliche inhaltliche Bausteine, die für die zukünftige Entwicklung Ihmerts von Bedeutung sind. Bei der Förderung von notwendigen Neubaugebieten, z. B. für junge Familien, signalisierte die CDU volle Unterstützung und verwies darauf, dass das beispielsweise die Forderung nach dem Bebauungsgebiet Ostfeld schon seit längerer Zeit Bestandteil des CDU-Programms sei. Für den Bürgerverein ist die Renovierung und Umgestaltung der Gemeindehalle ein weiteres zentrales Anliegen. „Hier geht es um die Ertüchtigung der sanitären Anlagen und der Lüftung sowie um die Herstellung von Barrierefreiheit“, konkretisierte der Vereinsvorsitzende Alexander Tüshaus den aktuellen Handlungsbedarf. Der Verein sei dabei bereits in vielen Gesprächen und in der Entwicklung von Umsetzungskonzeptionen, die dann auch in politische Beratungen münden sollen, so Tüshaus weiter. Die Stärkung der Angebote für junge Familien, Kinder und Jugendliche wurden ebenso diskutiert. Für die CDU-Fraktion ist dabei unter anderem die Arbeit der Sportvereine ein wesentlicher Erfolgsgarant. „Alle Sportvereine in Ihmert und Bredenbruch leisten eine hervorragende Arbeit für Kinder und Jugendliche, die wir durch die Erhaltung der Sportstätten unterstützen müssen“, forderte CDU-Vorsitzender Martin Gropengießer zukünftig weitere Investitionen in die städtische Sportinfrastruktur. Schließlich wurden noch die Aspekte der Stärkung der Nahversorgung, der demografischen Entwicklung und der zeitnahe Breitbandausbau angesprochen und diskutiert.

Landtagsabgeordneter Marco Voge verwies auf das Landesprogramm zur Heimatförderung und ermutigte den Bürgerverein sich daran zu beteiligen. „Das Land unterstützt beispielsweise mit den Heimat-Schecks die Vereinsarbeit vor Ort, davon kann auch Ihmert profitieren“, so Marco Voge. Am Ende des Gesprächs zeigten sich alle Teilnehmer zufrieden. „Wir wollen auch weiterhin mit dem Bürgerverein „Wir in Ihmert“ im Dialog bleiben und freuen uns auf weitere Diskussionen je nach aktuellem Anlass“, lautet das Fazit der Christdemokraten.

Marco Voge wird Sprecher einer Enquete-Kommission im Landtag

Marco Voge wird Sprecher einer Enquete-Kommission im Landtag

„Der Vorwurf, Politik würde sich immer weiter von den Menschen und ihrem Alltag entfernen, begegnet einem als Abgeordneter häufig“, so der heimische Landtagsabgeordnete. Das dürfe man auf Dauer nicht ignorieren. In den letzten Wochen und Monate waren Debatten zur politischen Kultur und dem zukünftigen Miteinander in unserer Gesellschaft allgegenwärtig. Die Debattenkultur verändere sich sowohl durch das Internet, als auch auf der Straße stark, meint Marco Voge. Wichtig sei es seiner Meinung nach, ernsthaft den Dialog zu suchen und sich grundliegende Gedanken zu machen: „Wir dürfen extremen Kräften nicht einfach das Feld überlassen, sondern sollten den Menschen seriöse Lösungen anbieten. Viele Entwicklungen zeigen: Wir müssen uns ernsthaft überlegen, wie wir unser demokratisches System stärken und für die Anforderungen unserer heutigen Zeit fit für die Zukunft machen.“ Die Demokratie stehe unter von vielen Seiten unter Druck, wie unter anderem eine aktuelle Umfrage von Infratest Dimap, nach der immer mehr Deutsche für populistische Parolen empfänglich seien und gleichzeitig die Zufriedenheit mit der gelebten Demokratie hierzulande abnehme, zeige. „Die Bevölkerung hat zurecht den Anspruch, dass gewählte Vertreter, egal auf welcher Ebene, vor Ort auch ansprechbar und greifbar sein müssen. Es geht schlichtweg darum, sich aktiv zu kümmern und anzupacken“, so Voge.

Auch die gesellschaftlichen Megatrends wie Globalisierung und Digitalisierung wirken sich auch auf die politischen Prozesse der Willensbildungs- und Entscheidungsfindung in Nordrhein-Westfalen aus. „Auf die mittlerweile 72 Jahre andauernde Demokratie- und Freiheitsgeschichte unseres Bundeslandes können wir extrem Stolz sein, doch das darf nicht dazu führen, dass wir die Augen vor nötigen Veränderungen und Reformen verschließen“, so der Landtagsabgeordnete.

Deshalb freue er sich sehr, dass die CDU-Landtagsfraktion genau diese Themen nun aufgreifen wird und den Antrag auf Einsetzung einer Enquete-Kommission „Zur Stärkung der (parlamentarischen) Demokratie im föderalen System aus nordrheinwestfälischer Perspektive“ eingebracht hat. Voge stellt dazu fest: „Eine solche Kommission bietet die Möglichkeit, sich überparteilich – abseits des politischen Alltags – und längerfristig mit der Zukunft unserer parlamentarischen Demokratie in NRW zu beschäftigen.“ Ihm liege das Thema als Politikwissenschaftler persönlich sehr am Herzen und auch deshalb wolle er entschlossen daran mitarbeiten, mit den Menschen in NRW und verschiedenen Experten perspektivische Ansätze zu erarbeiten. Besonders wichtig sei es, die Ergebnisse dann auch zu kommunizieren und zu diskutieren: „Als Sprecher der Kommission werde ich dieses aktiv tun! Es ist wichtig, politische Entscheidungen und das politische System als Ganzes für die Menschen greifbarer zu gestalten.“

Vier verschiedene größere Themenblöcke enthält der Antrag der CDU. Es wird die Frage behandelt werden, welche Rechte und Kompetenzen auf welchen politischen Ebenen anzusiedeln sind und wie die einzelnen Zuständigkeiten besser verteilt werden können. Auch der Thematik, wie eine faire und sachliche Debattenkultur in Zeiten von Social Media, Filterblasen und Fake News aussehen soll, möchte sich die Politik in Düsseldorf annehmen. Marco Voge ist ein Baustein besonders wichtig: „Als Rats- und Kreistagsmitglied bin ich fest in der Kommunalpolitik verankert und bekomme die Entwicklungen in den Städten und im Ehrenamt mit. Wir nehmen uns auch der Frage an, wie wir zukünftig das kommunalpolitische Ehrenamt und die demokratische Partizipation insgesamt stärken können. Je bürgernaher und verständlicher die Politik ist, desto höher ist auch die Akzeptanz in der Bevölkerung.“ Zuletzt habe eine große Umfrage des WDR gezeigt, wie wenige junge Menschen in den Stadträten säßen, hier gelte es ebenfalls anzusetzen. Die Finanzautonomie der Länderparlamente steht als vierte Fragestellung auf der Tagesordnung der Enquete.

Die Wertschätzung einer Demokratie steht dazu im Verhältnis, wie es dem System gelingt, möglichst viele Bürger auf allen Ebenen an den Prozessen der politischen Meinungsbildung und Entscheidungsfindung partizipieren zu lassen. Demokratie lebt vom öffentlichen Diskurs und der argumentativen Auseinandersetzung mit verschiedenen Problemlösungsangeboten. Dabei müssen die gesellschaftspolitisch relevanten Themen aufgegriffen und gebündelt werden. Das Grundgesetz schreibt den Parteien für diesen Zusammenhang eine entscheidende Rolle zu. Eine besondere Herausforderung sei es, junge Menschen als Demokraten zu gewinnen und Ältere nicht zu verlieren. „Die traditionelle Vielfalt unseres Landes sowie seine verschiedenen regionalen und religiösen, städtischen und ländlichen Strukturen bilden den kulturellen Reichtum der Bevölkerung Nordrhein-Westfalens, den wir politisch mehren wollen“ schreibt die CDU dazu in ihrem Antrag.

Vier Themenblöcke:

• Wie kann das kommunalpolitische Ehrenamt als Basis demokratischer Partizipation angesichts der Komplexität seiner Entscheidungsnotwendigkeiten gestärkt werden? Wie können wir die öffentliche Anerkennung des ehrenamtlichen Engagements in den sich von unten nach oben aufbauenden Entscheidungsgremien Nordrhein-Westfalens weiter steigern (Gemeinde-/Stadträte, Kreistage, Regionalräte, Landschaftsversammlungen)?

• Wie kann Nordrhein-Westfalen aufgrund seiner föderalen „Kulturhoheit“ (weiter-)bildungs- sowie medienpolitisch die politische Partizipation seiner Bürger stärken und ein Bewusstsein für demokratische Tugenden fördern? Mit Hilfe welcher zivilgesellschaftlicher und öffentlicher Akteure lässt sich eine landespolitische Debattenkultur etablieren, die einer weiteren Fragmentierung der Öffentlichkeit entgegenwirkt?

• Wie lässt sich die Finanzautonomie der Länder und damit die politische Relevanz der Landesparlamente steigern (Etatrecht als parlamentarisches „Königsrecht“)?

• Wie kann das Subsidiaritätsprinzip als Ordnungsstruktur der politischen Ebenen von Europäischer Union, Bund, Länder und Kommunen besser zur Geltung gebracht, und wie können dabei die spezifischen Länderkompetenzen weiter profiliert werden?

Hintergrund: was ist eine Enquete?

• Eine Enquete-Kommissionen (von französisch enquête, „Untersuchung“) ist in diesem Fall eine vom Landtag eingesetzte überfraktionelle Kommission, die umfangreiche und bedeutsame Sachkomplexe lösen soll, in denen unterschiedliche rechtliche, wirtschaftliche, soziale oder ethische Aspekte abgewogen werden müssen.

• In einer Enquete-Kommission soll eine gemeinsame Position erarbeitet werden. Ziel ist es, bei Problemen zu einer Lösung zu kommen, die von der überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung (auch von dem Teil, der sich nicht durch die jeweilige Mehrheitsfraktion vertreten fühlt) – also überparteilich – mitgetragen werden kann.

„Im engen Austausch miteinander bleiben“ – Jahresgespräch bei Bürgermeister Schulte

„Im engen Austausch miteinander bleiben“ – Jahresgespräch bei Bürgermeister Schulte

Der regelmäßige Austausch sei enorm wichtig, waren sich Ulrich Schulte und Marco Voge im Plettenberger Rathaus einig. Der heimische Landtagsabgeordnete war erneut zum Gespräch beim Bürgermeister. „Natürlich stehen wir im regelmäßigen Kontakt zu konkreten Themen und sehen uns häufig“, so Voge, der jährliche Besuch bei den Bürgermeistern der fünf Wahlkreis-Städte liege ihm aber trotzdem am Herzen. „Im ausführlichen und gezielten Gespräch kann man viele Aspekte noch konkreter beleuchten“, erklärt er. Ulrich Schulte pflichtet ihm bei und hebt positiv hervor: „Die Fachbereichsleiter können so ebenfalls teilnehmen, was die Möglichkeit bietet, auch Detailfragen aus den jeweiligen Ressorts zu besprechen.“ Von einem engen Draht würden beide Seiten profitieren, so der Tenor.

Im Mittelpunkt des Treffens standen dieses Mal besonders städteplanerische Themen. So erkundigte sich Marco Voge nach dem aktuellen Stand in Bezug auf die Nachnutzung des DURA-Geländes. Bürgermeister Schulte und Fachbereichsleiter Hartmut Engelkemeier berichteten, dass der entsprechende Antrag an Regio.NRW an diesem Tag noch pünktlich rausgegangen sei. Die Verwaltung habe Konzept und Antrag rechtzeitig fertiggestellt. Der Landtagsabgeordnete hatte im Juli zwischen der Stadt und dem Wirtschaftsministerium vermittelt. „Das Gespräch mit dem Staatssekretär und dem Ministerium in Düsseldorf hat uns auf den richtigen Weg gebracht“, stellt Schulte fest. Im Nachgang seien Beratung und Hilfestellung durch verschiedene Stellen von großem Nutzen gewesen. Voge betonte, dass ihm eine seriöse Begleitung wichtig gewesen sei: „Große Versprechungen helfen in so einer Situation nicht weiter. Man muss gemeinsam schauen, wie man in so einem Moment die beste Lösung für alle Beteiligten findet.“ Dabei sei eine sinnvolle Nachnutzung der zentralen Flächen wichtig. „Die Stadt hat gutes Konzept ausgearbeitet. Jetzt müssen wir weiter das Ziel verfolgen, dass Gewerbeflächen und damit Arbeitsplätze in Plettenberg erhalten bleiben. Wenn ich dabei noch mal vermitteln kann, stehe ich gerne zur Verfügung“, bot Voge seine weitere Hilfe an.

Um die Themen Gewerbegebiete und heimische Wirtschaft ging es ebenfalls an zwei weiteren Punkten des Gesprächs. So zeigte sich der Landtagsabgeordnete durch Besuche bei anliegenden Unternehmen gut informiert über die Planungen zur Elsetalentlastungsstraße. Die Vertreter der Stadt legten hier ebenfalls den Planungsstand dar und nannten als möglichen Zeitrahmen eine Fertigstellung der Planungen noch in diesem Jahr. Im nächsten Jahr soll dann dem Rat eine entsprechende Vorlage präsentiert werden.

Außerdem plane man aktuell ein interkommunales Gewerbegebiet mit der Stadt Herscheid zwischen dem Köbbinghauser Hammer und Hüinghausen. Hier laufen derzeit die fachlichen Abstimmungen mit der Bezirksregierung. Sollte im weiteren Planungsverlauf Vermittlungsbedarf auftreten, so würde er an dieser Stelle ebenfalls versuchen, Bewegung in die Sache zu bringen, bot Voge seine Hilfe an.

Neben den planerischen Punkten wurden mit Stadtkämmerer Jens Groll und Fachbereichsleiter Hans-Peter Kapitain auch Dinge wie Gemeindefinanzierung und Rahmenbedingungen des Landes in Bezug auf Offene Ganztagsschulen diskutiert.

Bei längerfristigen Entwicklungen sei besonders die kontinuierliche Zusammenarbeit wichtig. „Natürlich kann man nicht immer auf Anhieb eine konkrete Lösung anbieten, aber mir ist es wichtig vor Ort ein Gespür dafür zu bekommen, wo wir auf Landesebene ansetzen müssen“, erklärt Voge das Treffen und bedankte sich beim Bürgermeister und den Fachbereichsleiter für ihre Zeit. Wo in den Städten konkret der Schuh drücke und was perspektivisch die großen Themen für Kommunen und Menschen in unserer Region sind, gelte es gemeinsam herauszufinden. Dabei komme es nicht auf parteipolitische Färbung an, so der Abgeordnete: „Am Ende sitzen wir alle im gleichen Boot.“

Die Anregung werde er gerne weitergeben, signalisierte Voge. Man wolle auch zukünftig im engen Austausch bleiben, waren sich Kommunal- und Landespolitiker einig.

Breitensport und Ehrenamt liegen der Landesregierung am Herzen – „Sportplatz Kommune“ fördert kommunale Sportangebote für Kinder und Jugendliche

Breitensport und Ehrenamt liegen der Landesregierung am Herzen – „Sportplatz Kommune“ fördert kommunale Sportangebote für Kinder und Jugendliche

Um die kommunale Sportentwicklung in Nordrhein-Westfalen weiter zu fördern haben der Landessportbund NRW sowie die Staatskanzlei das Förderprojekt „Sportplatz Kommune – Kinder- und Jugendsport in NRW“ vorgestellt. Das Projekt startet 2019 und löst das 2018 auslaufende Pilotprojekt „KommSport“ ab. Bis zu 150 Städte und Gemeinden können in der vierjährigen Projektphase von 2019 bis 2022 teilnehmen.

„Das Förderprojekt „Sportplatz Kommune“ bietet den Städten eine gute Chance ihre Sportangebote für Kinder und Jugendliche weiter zu optimieren. Da Sportentwicklungsprozesse nicht mehr alleine auf Landesebene initiiert und durchgeführt werden können, kommt es immer mehr auf die Verantwortung und Gestaltungsmöglichkeiten der kommunalen Ebene an. „Sportplatz Kommune“ verfolgt daher einen offenen Ansatz, der von den kommunalen Akteuren aktiv mitgestaltet wird. „Die Förderung des Breitensports und Ehrenamts sind der Landesregierung wichtige Ziele. Neben dem Engagement für den Spitzensport in NRW sollen gezielt auch die Vereine in den Städten profitieren“, so der heimische Landtagsabgeordnete.

Kern des Projektes ist eine integrierte Kinder- und Jugendsportentwicklung in Kita, Schule und Sportverein als gemeinsame Aufgabe von Kommunen und gemeinnützigen Sportvereinen. Durch die Bildung von kommunalen Netzwerken werden die relevanten Akteure im Kinder-und Jugendsport dazu angeregt gemeinsam auf die örtlichen Gegebenheiten und Erfordernisse für den Kinder- und Jugendsport einzugehen, neue Ideen weiterzuentwickeln und diese dann auch umzusetzen. Durch das Zusammenwirken der kommunalen Partner entsteht so ein passgenaues Angebote für die Kinder und Jugendlichen vor Ort. Die Ausschreibung soll bis Mitte Oktober erfolgen, die Auswahl der Standorte ist bis zum Jahresende geplant. Wir möchten die Städte und Gemeinden frühzeitig informieren, damit sie sich bereits im Vorfeld passende Konzepte überlegen können und der Sport vor Ort vom Fördertopf profitieren kann“, so der Abgeordnete Marco Voge.

Hintergrund:
Das Projekt „Sportplatz Kommune“ gliedert sich in zwei Beteiligungsphasen. Die ausgewählten Standorte erhalten in der zweijährigen „aktiven Phase“ eine finanzielle Maßnahmenförderung, um die entwickelten Ideen umzusetzen. Danach können diese Städte und Gemeinden bis zum Ende der Gesamtlaufzeit als „Projekt-Standorte“ weiter an Austauschtreffen oder Workshops teilnehmen. Bei Interesse können sich mögliche Teilnehmer per Mail vorab beim Landessportbund NRW informieren (sportplatz-kommune@lsb.nrw).

Klinik jetzt gemeinsam den Rücken stärken – Besuch in der Paracelsus-Klinik

Klinik jetzt gemeinsam den Rücken stärken – Besuch in der Paracelsus-Klinik

Der heimische Landtagsabgeordnete Marco Voge besuchte zuletzt gemeinsam mit dem Fraktionsvorsitzenden der CDU Hemer, Martin Gropengießer, und dem Beigeordneten der Stadt Hemer, Christian Schweitzer, die Paracelsus-Klinik in Hemer. Die Begegnung fand im Rahmen der diesjährigen Sommertour des Abgeordneten statt. Zuvor hatte Voge im Stadtgebiet bereits die Hans-Prinzhorn-Klinik in Frönsberg besucht. Ziel war es unter anderem, nach der Übernahme der Paracelsus-Kliniken durch die Porterhouse Group die neue Klinikleitung kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Der Vorsitzende der Geschäftsführung, Prof. Dr. Michael Philippi, begrüßte gemeinsam mit Verwaltungsdirektorin Barbara Bieding die Gäste und stellte die aktuelle Situation sowie kurz- und mittelfristige strategische Schwerpunkte des Hauses vor. Der Ärztliche Direktor und Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie, Dr. med. Joachim Dehnst, und Pflegediensteiterin Sabine Ermer vermittelten mit ihrer Expertise wichtige Eindrücke aus dem medizinischen Alltag und trugen somit dazu bei, dass die Politiker neben der betriebswirtschaftlichen Komponente auch ein Gefühl für die Herausforderungen des Klinikalltags entwickeln konnten.

Prof. Dr. Philippi stellte zu Beginn direkt heraus: „Das Thema Gesundheit beschäftigt jeden von uns ein Leben lang. Deshalb ist es für die Menschen in jedem Alter so ein wichtiges Thema.“ Er bekräftigte, dass die Paracelsus-Kliniken mit der Porterhouse Group jetzt einen Partner im Rücken habe, mit dem eine langfristige Entwicklung möglich sei und auch angestrebt würde. Philippi: „Eine Klinik, wie das hiesige Krankenhaus, lebt in erster Linie von dem Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger der Stadt Hemer. Unsere Aufgabe ist es nun, dieses Vertrauen durch geeignete Konzepte, Ideen und Kooperationen zu fördern. Das betrifft das Versorgungsangebot, die Qualität und die menschliche Zuwendung.“

Immer wieder kamen in der Gesprächsrunde die Begriffe „Lokal“ und „Reputation“ auf. Der CDU-Fraktionsvorsitzende Gropengießer sieht in der Klinik einen enorm wichtigen Standortfaktor für die Stadt: „Wir wollen Hemer als Gesundheitsstadt etablieren. Dazu gehört es in erster Linie, den Standort zu sichern und ihn zukunftsfähig aufzustellen. Als Kommunalpolitik werden wir unseren Teil dazu beitragen und unterstützen, wo es geht. Die Insolvenz und die ungewisse Zeit im Anschluss haben natürlich eine gewisse Verunsicherung bei den Hemeranern verursacht. Wir merken aber bereits, dass das Vertrauen langsam wieder aufgebaut wird und daran gilt es jetzt natürlich gemeinsam weiter zu arbeiten.“

Schweitzer sieht neben dem Aspekt der Gesundheitsversorgung auch die große wirtschaftliche Bedeutung der Paracelsus-Klinik. „In Summe sind die Hemeraner Kliniken der größte Arbeitgeber der Stadt. Dies wird leider oft vergessen. So hängen viele Arbeitsplätze direkt und indirekt an der Klinik. Daher müssen wir auch nach der vorerst überwundenen Krise miteinander im Kontakt bleiben und uns fragen: „Wie können wir als Stadt langfristig helfen und unterstützen“, so Schweitzer. Dabei gehe es unter anderem darum, Hemer attraktiver für Fachkräfte, also auch für Ärzte und medizinisches Personal zu machen. Im Ergebnis müsse die städtebauliche Entwicklung und die Gesundheitsversorgung der Stadt stets gemeinsam betrachtet werden.

Die Gespräche habe man bereits aufgenommen, betont Bieding: „Wir freuen uns auf den Dialog mit Politik, Wirtschaft und besonders natürlich der Bevölkerung.“ Auch ein erstes Brainstorming mit dem Bürgermeister habe bereits stattgefunden, um das Netzwerk vor Ort zu nutzen und gemeinsam Ideen zu entwickeln. In Hemer bestehe ein lebhafter Ärzteverein, der einen guten Austausch untereinander gewährleiste, ergänzt der Ärztliche Leiter Dr. Dehnst und fügt hinzu: „In der neuen Trägerschaft sehe ich auch Potentiale und Möglichkeiten, die vorher vielleicht nicht möglich gewesen wären.“ Diese Chancen wolle man nutzen. Allgemein könne man niedergelassene Ärzte und Krankenhaus nicht strikt voneinander trennen. Beide seien nur in starker Abhängigkeit voneinander zu betrachten und aufeinander angewiesen. „Die Paracelsus-Klinik ist ein Krankenhaus für die Bevölkerung und für diese schlussendlich auch da“, pflichtet Gropengießer bei. Als altes Amts-Krankenhaus sei es in Hemer besonders historisch verwurzelt. Dr. Dehnst erklärt, dass seiner Meinung nach besonders in kleinen Häusern und im ländlichen Raum der lokale Bezug wichtig sei: „Vor Ort setzen sich die Kümmerer durch. Gleichwohl bietet die Paracelsus-Klinik Hemer ein breites und auch spezialisiertes Leistungsangebot.“

„Das regionale Gesundheitssystem ist einer der wichtigsten Standortfaktoren. Dass die Paracelsus-Klinik in Hemer nach der Übernahme noch lange erfolgreich besteht, hoffe ich. Natürlich steht in erster Linie das Haus selbst in der Verantwortung, aber auch Politik und Bevölkerung können ihren Teil dazu beitragen, dem eigenen Krankenhaus den Rücken zu stärken“, stellt Marco Voge fest. Im Rahmen seiner Sommertour habe er viele wichtige Einblicke erhalten. „Die Menschen stimmen ganz einfach mit Füßen ab. Wenn man sich gut aufgehoben fühlt, sowohl fachlich wie besonders auch menschlich, spricht sich das rum. Empathie und eine gewisse Zugänglichkeit der Ärzte ist in der heutigen Zeit ebenso wichtig wie eine qualifizierte Diagnose und die richtige Therapie“, fasst der Landtagsabgeordnete seine Eindrücke zusammen. Eine gute Versorgung auch in der Fläche zu gewährleisten sei der Landesregierung wichtig, sagt Voge. Für die Krankenhäuser in NRW stelle sie jährlich mehr als 500 Mio. Euro (2017: 530 Mio. Euro) zur Verfügung. Im Nachtragshaushalt 2017 waren es darüber hinaus sogar zusätzliche Mittel in Höhe von 150 Mio. Euro. Die aufgenommenen Anregungen nehme er mit nach Düsseldorf.

Heimatförderung der Landesregierung geht an den Start

Heimatförderung der Landesregierung geht an den Start

Das Förderprogramm der Landesregierung ,Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen. Wir fördern, was Menschen verbindet´ geht heute an den Start: Mit den fünf Elementen Heimat-Scheck, Heimat-Preis, Heimat-Werkstatt, Heimat-Fonds und Heimat-Zeugnis fördert die Landesregierung mit rund 150 Millionen Euro bis 2022 die Gestaltung der Heimat vor Ort, in Städten und Gemeinden und in den Regionen. Diese Förderung kann allen Städten zugutekommen. Ziel des Programms ist es, Menschen für lokale und regionale Besonderheiten zu begeistern und die positiv gelebte Vielfalt bei uns in Nordrhein-Westfalen deutlich sichtbar zu machen

„Es ist ein starkes Zeichen der Wertschätzung des Landes für Menschen, die sich für unsere Heimat engagieren und dafür ihre Zeit investieren. Wir sind jetzt aufgerufen, uns am Heimatförderungsprogramm zu beteiligen. Je früher wir aktiv werden, desto schneller können wir davon profitieren“, so Landtagsabgeordnete Marco Voge

Hintergrund: Die fünf Elemente der Heimatförderung
Die Formulare für eine Antragsstellung und weitere Informationen sind auf der Internetseite des Heimat-Ministeriums abrufbar: www.mhkbg.nrw/heimat/Heimatfoerderprogramm

Heimat-Scheck
Zur unbürokratischen Förderung von Projekten lokaler Vereine und Initiativen, die sich mit Heimat beschäftigen, werden jährlich 1.000 Heimat-Schecks à 2.000 Euro bereitgestellt. Der „Heimat-Scheck“ kann der Möglichmacher für gute Ideen und kleine Projekte sein, die nicht viel Geld kosten, aber einen großen Mehrwert in der Sache versprechen.

Heimat-Preis
Für innovative Heimatprojekte kann jede Stadt einen vom Land finanzierten Preis ausloben, der die konkrete Arbeit belohnen und zugleich vorbildliche Praxisbeispiele liefern soll. Die Auszeichnungen sind eine Wertschätzung der (überwiegend) ehrenamtlich Engagierten. Kommunen sollen den Preis vergeben, die Sieger stellen sich anschließend dem Wettbewerb auf Landesebene.

Jede Stadt kann vom Land ein Preisgeld von 5.000 Euro erhalten, sofern sie sich per Ratsbeschluss zur Teilnahme entscheidet.

Heimat-Werkstatt
Ideen zum Thema Heimat sollen in „Werkstätten“ entwickelt und verwirklicht werden. Jede Region – ob Stadtviertel oder Gemeinde im ländlichen Raum – hat prägende Besonderheiten, mit denen sich Menschen identifizieren. Vertreter von Initiativen und Organisationen, aber auch Bürgerinnen und Bürger direkt sollen sich in einen offenen, identitätsstiftenden Prozess einbringen. Zum Beispiel kann in einer offenen Kreativwerkstatt unter Beteiligung aller Akteurinnen und Akteure ein ortstypisches Kunstwerk verwirklicht werden. Der Diskurs in der Heimat-Werkstatt soll Gemeinsamkeiten herausarbeiten und das lokale Gemeinschaftsgefühl stärken. Zugleich wird mit der Gestaltung der öffentliche Raum aufgewertet. Der aufwändige Prozess wird je Projekt mit mindestens 40.000 Euro gefördert. Empfänger kann die Stadt, aber auch Private, Vereine und gemeinnützige Organisationen sein.

Heimat-Fonds
Initiativen, die ein Heimat-Projekt verwirklichen wollen, sollen durch den Heimat-Fonds unterstützt werden: Für jeden eingeworbenen Euro soll es je einen Euro vom Land dazugeben (bis maximal 40.000 Euro), so dass sich Gutes verdoppelt. Förderfähig sind Projekte von mindestens 5.000 Euro und maximal 80.000 Euro. Die Verwaltung des „Heimat-Fonds“ erfolgt vor Ort über die Gemeinden und Gemeindeverbände. Der Mindestanteil der Kommune beträgt 10 Prozent. Bei Projekten mit mehreren beteiligten Kommunen können im Einzelfall auch Projekte mit einem Volumen über 80.000 Euro gefördert werden.

Heimat-Zeugnis
Im Fokus steht die Schaffung und Bewahrung von Bauwerken, Gebäuden oder Orten in der freien Natur, die in herausragender Weise die lokale und regionale Geschichte prägen. Projekte mit einem Volumen ab 100.000 Euro können mit maximal 90 Prozent (Private) bzw. 80 Prozent (Kommunen) unterstützt werden. Antragsberechtigt sind Gemeinden und Gemeindeverbände sowie private und gemeinnützige Organisationen.

Besuch im Krankenhaus Plettenberg – „Krankenhaus vor Ort immens wichtiger Standortfaktor“

Besuch im Krankenhaus Plettenberg – „Krankenhaus vor Ort immens wichtiger Standortfaktor“

Der heimische Landtagsabgeordnete Marco Voge besuchte in dieser Woche gemeinsam mit Vertretern der CDU Plettenberg das Krankenhaus in Plettenberg. Die Begegnung fand im Rahmen der diesjährigen Sommertour des Abgeordneten statt, der in den kommende Wochen in jeder der fünf Wahlkreisstädte Termine zum Thema Gesundheit organisiert hat. Besonderer Schwerpunkt liege dabei darauf, die medizinische Versorgung im ländlichen Raum zu betrachten und dieses facettenreiche Feld aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten. Voge beschreibt die Gedanken hinter der Tour wie folgt: „Gesundheitsversorgung vor Ort meint nicht nur den Arzt oder das Krankenhaus, sondern ist ein komplexes System aus vielen kleinen Rädern, die gut geölt ineinander greifen müssen. Bei der Gesundheitstour möchte ich die Ferienzeit nutzen, um die vielen verschiedenen Aspekte und vor allem die dahinter stehenden Menschen in unseren Städten besser kennenlernen. Es geht darum zuzuhören, Fragen zu stellen und zu diskutieren, wie wir eine gute Versorgung in ländlichen Regionen erhalten und stärken.“

Das „radprax Krankenhaus Plettenberg“, wie es seit der Übernahme durch die radprax-Gruppe vor nun fast einem Jahr heißt, verfügt über 145 Betten und wurde noch im letzten Monat von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung von fast 2.000 ausgewerteten unter die besten 400 Krankenhäuser in Deutschland gewählt. Sonst schafften es in der näheren Umgebung nur die Sauerlandklinik Hachen (Platz 25), das St. Josefs-Hospital in Hagen (Platz 238), das Marien-Hospital in Siegen (187) und das St. Barbara Klinikum in Hamm-Heesen (180) in die Top 400.

Gemeinsam mit dem Vorsitzender der CDU Plettenberg, Adrian Viteritti, der gleichzeitig auch Vorsitzender des Gesundheitsausschusses der Stadt ist, und seinem Stellvertreter Patrick Hansmann ließ sich Voge nach einer ausgiebigen Gesprächsrunde durch das Gebäude, die Katakomben und eine Station führen und nutzte die Gelegenheit, hinter die Kulissen zu blicken. In einem Patientenzimmer nutzte man zusätzlich die Gelegenheit, ins Gespräch zu kommen. Dabei stellte der Abgeordnete fest: „Es ist ein wichtiges Zeichen, dass die radprax-Gruppe hier investiert und sich für den Standort entschieden hat. Das Krankenhaus ist enorm wichtig für Plettenberg und durch seine Lage darüber hinaus auch für die ganze Region. Die wohnortnahe Versorgung im ländlichen Raum müssen wir beibehalten. Ein Krankenhaus vor Ort ist nicht nur im Notfall wichtig, sondern auch hilfreich für die Angehörigen und bestimmt auch häufig gut für eine schnelle Genesung. Nämlich dann, wenn man sich ganz in der Nähe vom eigenen Zuhause gut aufgehoben fühlt.“

Der heimische Landtagsabgeordnete dankte den beiden Geschäftsführern Barbara Teichmann und Andreas Martin, dass sie sich die Zeit genommen haben, über aktuelle Probleme und Chancen am Standort Plettenberg zu informieren. Auch Pflegedienstleiter Heiko Heseler, Leitung Ambulanz Regina Loffredo und der Ärztliche Leiter, Dr. med. Andrzej Ploch, begleiteten den Besuch, um den Gästen intensive Einblicke in den medizinischen Arbeitsalltag geben zu können.

Die Führungsriege wusste von aktuellen Herausforderungen zu berichten. So seien in der Arbeitnehmerschaft ein Generationenwechsel und damit einhergehende veränderte Erwartungen an die Arbeitsumstände zu vernehmen. Die Herausforderung für die Krankenhäuser ist, die Berufe attraktiv zu gestalten und aktiv um gutes Personal zu werben. Beklagt wurden Anerkennungsprobleme bei medizinischem und pflegerischem Personal aus dem Ausland. Bürokratische Hürden führten häufig dazu, dass man Fachkräfte nicht für den Standort gewinnen könne. Um junge und gut ausgebildete Ärzte und medizinisch-technische Assistenten (MTA), ebenso wie Pflegekräfte und Verwaltungspersonal, von der Arbeit in Plettenberg überzeugen zu können, müsse man kommunizieren, was Krankenhaus, Stadt und Region an beruflichen Perspektiven und Standortfaktoren zu bieten hat. Dabei seien alle Parteien gefragt. Plettenberg hat erkannt, dass man Qualität anbieten muss, damit man sich behaupten kann. Mit guter Arbeit und gutem Service will man Patienten und Bewerber vom Haus überzeugen.

Politik müsse die Rahmenbedingungen setzen und vor allem kommunizieren, meint Marco Voge: „Wir alle sind uns einig. Plettenberg und das Sauerland sind schön! Wenn wir das transportiert bekommen und wir gute Arbeit leisten, kommen auch zukünftig Fachkräfte in die Region. Dazu gehört aber auch ein intaktes Gesundheitssystem, gute Kindergärten und Schulen um weitere Argumente für unsere Region zu schaffen.“